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Auszug aus dem

“Jahresabschlussbericht 2014

Notfallbegleitung & Krisenintervention (KIT)

Mansfeld-Südharz”

Am Anfang jedes Jahresberichtes steht immer der Dank an alle Mitstreiter, die ihre Zeit und ihre Kraft für die Arbeit im Team zur Verfügung gestellt haben. Diese Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da die einzelnen in ihren Diensten sehr viel Zeit in Bereitschaft stehen um anderen in Not zu helfen. Und das ehrenamtlich über das gesamte Jahr. Bei dem einen oder anderen noch zusätzlich zur persönlichen beruflichen Weiterbildung.

Es soll auch wieder den Familien gedankt werden, die wohlwollend und unterstützend den Rückhalt geben, diesen Dienst auch zu tun. Und die oft dann erster Anlaufpunkt sind nach den Einsätzen des jedes Einzelnen, um den Einsatz selbst gut verarbeiten zu können.

Dank auch an die Personen im Hintergrund, die unsere Arbeit unterstützen mit Beratungen, Supervisionen und ähnlichen wichtigen Dingen. Ohne all das wäre eine solche Tätigkeit wie wir sie tun nicht

Im Jahr 2014 leistete das Team insgesamt 60 Einsätze im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Diese gliedern sich wie folgt:

Einsätze

Gesamt

 

 

Hinterbliebene im häuslichen Bereich

21

Verkehrsunfall (VKU)

7

Überbringen einer Todesnachricht

17

Hinterbliebene nach Suizid / Suizidversuch

9

Sonstige

6

 

 

Betreute Personen insgesamt

143

 

 

Einsätze insgesamt

60

Im Zusammenhang mit den Einsätzen wurden geleistet:

Interventionsdauer  ( Einsatzstunden )

105 Std 42 min

Gefahrene Kilometer

2291

Schwerpunkte der Einsätze
  • Hinterbliebene Familien
  • Überbringen einer Todesnachricht
  • Hinterbliebene nach Suiziden
  • Einsätze bei der Betreuung Angehöriger nach Verkehrsunfällen

2014 war für das Team ein relativ ruhiges Jahr.

Im Mai wurden während des Gedenkgottesdienstes für die im Laufe des letzten Jahres betreuten Familien zwei neue Teammitglieder ganz offiziell in den Dienst berufen und für ihre Tätigkeit gesegnet. Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch wenn man liest "eigentlich" bedeutet das, dass wir dringend weitere Unterstützung im Team brauchen Durch berufliche Veränderungen und Veränderungen im eigenen Umfeld wird es für die Teammitglieder immer schwieriger, die Dienste über das ganze Jahr abzusichern. Leider liefen alle Bemühungen durch Berichte und Aufrufe in den verschiedenen Medien ins Leere. Das Team bemüht sich sehr, neue Interessenten für die Aufgabe zu finden, doch im letzten Jahr leider ohne Erfolg.
Neben den monatlichen Dienstabenden gab es wieder eine längere Weiterbildung Ende Juni, in gewohnter Umgebung der Heimvolkshochschule Alterode. Das Thema 2014 war: "Einsätze mit Kindern, Einsätze mir behinderten Kindern", da in der vergangenen Zeit viele Einsätze zu verzeichnen waren, in denen Kinder mit betreut wurden.
Beim Kobermännchenfest im September teilten wir uns wieder in gewohnter Weise einen Stand mit der ABI Sangerhausen. Auch bei diese Gelegenheit haben wir versucht, offen auf die Mitmenschen zuzugehen, uns vorzustellen und uns in der Öffentlichkeit zu zeigen.
Positiv zu erwähnen ist die überwiegend positive Zusammenarbeit mit den Polizeirevieren und die sehr hohe Akzeptanz durch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes  Für diese gute Zusammenarbeit auch 2014 möchten wir uns beim Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises, den Polizeirevieren (Eisleben, Hettstedt und Sangerhausen), den Feuerwehren und den Mitarbeitern der Rettungsleitstelle Mansfeld-Südharz für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken.
Ein herzlicher Dank auch der ABI Sangerhausen und der Freiwilligen Feuerwehr Eisleben für die Möglichkeit, in deren Räumen unsere Dienstabende abzuhalten.
Bedanken möchten wir uns auch für die weiterhin finanzielle Unterstützung des Teams durch unsere drei Träger.
 

Sangerhausen d. 09.02.2015

Vinzenz Matscha

Teamleiter Notfallseelsorge, Notfallbegleitung & Krisenintervention

im Landkreis Mansfeld-Südharz